Photovoltaik ohne Einspeisevergütung – lohnt sich das noch?

02. April 2026 , 08:04 Uhr

Vor 25 Jahren wurde in Deutschland die Einspeisevergütung eingeführt: Betreiber von Solaranlagen erhalten für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Nun wird in der Politik darüber diskutiert, diese Einspeisevergütung für private Anlagen abzuschaffen. Das sorgt bei vielen für Verunsicherung. Lohnt sich eine private Solaranlage dann überhaupt noch?

Heute zählt: Wie viel von meinem Solarstrom kann ich selbst nutzen?

Die Solarförderung war lange ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für eine private PV-Anlage. Tatsächlich hat sich das in den letzten Jahren grundlegend verändert, sagt Ralph Glück, Experte beim Energiesystem‑Anbieter SENEC: “Früher war die Einspeisevergütung noch hoch – da hat es sich richtig gelohnt, den Solarstrom zu verkaufen. Heute zählt vor allem eins: Wie viel von meinem Solarstrom kann ich selbst nutzen? Denn mit jeder Kilowattstunde vom eigenen Dach spare ich teuren Strom aus dem Netz. Als intelligentes Energiesystem lohnt sich eine Solaranlage mit Speicher daher auch heute.”

Mit einem Speicher lässt sich der eigene Solarstrom flexibel nutzen. Die Systeme dazu sind auch immer leistungsstärker und zugleich preiswerter geworden. So lohnen sie sich heute auch ohne staatliche Förderung, betont Ralph Glück: “Die Strompreise sind hoch. Preise für Öl und Gas auch. Wir alle wollen unsere Energiekosten senken und unabhängiger werden von schwankenden Preisen. Das geht mit Strom vom eigenen Dach! Und besonders dann, wenn man den auch zum Heizen oder zum Laden des Autos nutzt.”

Intelligente Eigennutzung des Solarstroms

Damit die Eigennutzung des Solarstroms im Alltag zuverlässig funktioniert, braucht es allerdings mehr als nur eine Solaranlage mit Batteriespeicher, erklärt Ralph Glück: “Speicher und Energiemanagementsystem müssen wissen – wann lade ich Strom, und wann nutze ich ihn am besten? Bei SENEC setzen wir dafür auf ein intelligentes Energiemanagementsystem. Das System steuert den Energiefluss im Haus automatisch und hilft so, den eigenen Solarstrom bestmöglich zu nutzen und damit Kosten zu reduzieren.”

Wer möglichst viel aus seiner Solaranlage rausholen will, setzt also nicht auf die Einspeisevergütung – sondern auf die intelligenten Eigennutzung des Solarstroms.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der SENEC GmbH

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.senec.com

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