Während die einen auf die Elektrifizierung warten, wären andere schon froh, wenn Züge überhaupt halten würden. Einige Leute im Vogtland fühlen sich abgehängt von der Franken-Sachsen-Magistrale. Konkret betrifft das die Gemeinde Weischlitz. Drei Bürger haben deshalb eine Petition gestartet.
Es ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Vogtlandkreis. Wer in den Ortsteilen Gutenfürst, Grobau oder Reuth in den Zug steigen will, schaut trotzdem oft in die Röhre. Je nach Station und Verkehrstag sind es gerade mal zwei bis sieben Züge pro Tag, die dort halten. Alle anderen Haltepunkte zwischen Nürnberg und Dresden auf der Franken-Sachsen-Magistrale fahren die Züge mindestens im Zwei-Stunden-Takt an. Das wünschen sich die Initiatoren auch für Weischlitz. Ein Gemeinderatsbeschluss hat bislang keine Wirkung gezeigt. Und auch der zuständige Verkehrsverbund reagierte auf die Bedenken der Initiatoren nicht. Nun setzen sie ihre Hoffnung in die Petition, die an Landrat Thomas Hennig gerichtet ist. Über 1.500 Leute haben bereits unterschrieben.
Zur Petition geht’s hier.