Parallel-Prozess im Diesel-Skandal: Staatsanwaltschaft fordert sechseinhalb Jahre Haft

21. August 2026 , 13:57 Uhr

Es geht um gepanschten Diesel und einen Steuerschaden von rund 44 Millionen Euro: Im sogenannten Diesel-Skandal am Landgericht Hof ist eines der Verfahren in die finale Phase gestartet. Verantworten muss sich dabei der Kopf der Steuerhinterzieher. Er soll den unversteuerten und minderwertigen Kraftstoff unter anderem an einen Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale verkauft haben. Heute wurde die Beweisaufnahme geschlossen, danach wurden die Plädoyers gehalten. Das teilt ein Gerichtssprecher auf Anfrage von Radio Euroherz mit. Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass sich der Vorwurf der Steuerhinterziehung größtenteils bestätigt hat. Sie fordert deshalb eine Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren für den Angeklagten. Seine Verteidigung bewertet seine Taten am Anfang nur als Beihilfe und möchte daher eine geringe Strafe. Das Urteil soll am 31. August fallen.

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