Die Ortsumgehung Leimitz ist ein Straßenbauprojekt, das schon seit Jahrzehnten auf der Wunschliste der Stadt Hof und vieler Anwohner im Hofer Osten steht. Bisher ist es hauptsächlich am Geld gescheitert. Zuletzt ist die Diskussion so kurz vor der Kommunalwahl wieder hochgekocht. Kritik von Seiten der CSU und der FDP hatte sich die Stadtverwaltung nach einem Zeitungsbericht über die Grundstücksverhandlungen rund um die Ortsumgehung eingehandelt. Im Haupt- und Finanzausschuss gabs jetzt eine Erklärung, wie der zuständige Mitarbeiter im Rathaus dabei vorgeht:
„Es ist Absicht, dass Schritt für Schritt vorgegangen wird und Verhandlungen auch nacheinander geführt werden. Denn es geht beim Grunderwerb nicht nur um die Frage des Preises und um Geld, sondern auch um Tauschland. Da werden manchmal komplizierte Vereinbarungen getroffen. Und deswegen ist es auch ganz richtig, dass hier Schritt für Schritt vorgegangen wird.“
Die Ortsumgehung an sich stehe nicht in Frage, so Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Ziel ist es, trotz klammer Kassen und strenger Sparauflagen Mittel für die Ortsumgehung Leimitz in den Haushalt für dieses Jahr einzuplanen. Am 23. Februar soll das Zahlenwerk komplett stehen.