Offener Brief gegen Zuckersteuer: Auch hochfränkische Unternehmen unterschreiben

23. Juli 2026 , 14:24 Uhr

Mit einer Sonderabgabe auf zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke will die Bundesregierung künftig den Zuckerkonsum der Bevölkerung senken. Das soll Krankheiten wie Übergewicht oder Karies vorbeugen. In einem offenen Brief wenden sich mehr als 300 Unternehmen der deutschen Getränkewirtschaft dagegen. Sie kritisieren, dass so eine Steuer vor allem mittelständische Betriebe und Verbraucher zusätzlich belasten würde. Die Unternehmen verweisen auf ohnehin hohe Energie-, Verpackungs- und Personalkosten. Außerdem bezweifeln sie, dass die Zuckersteuer gesundheitspolitisch wirksam ist. Die Forderung: Die Bundesregierung soll auf neue Belastungen verzichten und den Betrieben Planungssicherheit geben. Den offenen Brief haben auch Unternehmen aus der Euroherz-Region unterzeichnet. Dazu gehören AWK Verschlüsse und die Brauerei Nothaft aus Marktredwitz, die Meinel-Bräu aus Hof und das Kohlensäurewerk Hölle Dr. Fritz Wiede aus Naila.

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