Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist für viele eine selbstverständliche Sache. Aber nicht jeder hat das. Nach einem Aufruf auf Facebook haben zahlreiche Menschen in Moschendorf einem obdachlosen Mann Decken und Essen gegeben, damit er die Nacht über warm schlafen kann. Alternativ habe der Mann aber auch die Möglichkeit, in sozialen Einrichtungen zu übernachten, wie die Sozialpädagogin der Diakonie Hochfranken Cornelia Jahn erklärt. Als Beispiel nennt sie das Thomas-Breit-Haus in der Sedanstraße. Gleichzeitig bietet die Diakonie Wohnungslosen auf Wunsch auch feste Zimmer mit einer sozialpädagogischen Betreuung an. Das bleibt jedoch den Bedürftigen selbst überlassen:
Manche Menschen sagen: Ich bleibe lieber im Notübernachtungsheim und habe meinen Schlafplatz, aber ich will nicht bei euch fest einziehen. Ich will auch gar keine sozialpädagogische Betreuung. Ich will meine Ruhe haben. So wurde das schon von Menschen gesagt.“
So Jahn. Die Kosten für das notgedrungene Übernachten in den Einrichtungen übernehmen Sozialleistungsträger, wie beispielsweise das Sozialamt oder das Jobcenter.