Hall of Fame

Nowitzki jetzt in Ruhmeshalle des Weltbasketballs

21. April 2026 , 21:35 Uhr

Dirk Nowitzki hat seine Karriere bereits vor sieben Jahren beendet. Doch noch immer gibt es neue Ehrungen für ihn. In Berlin kommt eine besondere dazu.

Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki ist in die Ruhmeshalle seines Sports aufgenommen worden. Bei einer Zeremonie im Berliner Kraftwerk erhielt der heute 47-Jährige die größte Auszeichnung des Weltverbandes Fiba.

«Es ist eine absolute Ehre, heute hier zu sein», sagte Nowitzki. Auch seine Eltern Helga Nowitzki und Jörg-Werner Nowitzki, seine Schwester Silke sowie sein langjähriger Mentor Holger Geschwindner waren in die Hauptstadt gekommen, um bei diesem besonderen Moment dabei zu sein.

«In meinem Heimatland geehrt zu werden, bedeutet mir verdammt viel», sagte Nowitzki in seiner emotionalen Rede, in der er sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen ließ, dass der Teleprompter zu Beginn seiner Ansprache nicht funktionierte.

Auch in Hall of Fame der NBA

Vor drei Jahren war Nowitzki bereits in die prestigeträchtige Hall of Fame der NBA aufgenommen worden. Mit den Dallas Mavericks hatte der gebürtige Würzburger 2011 den Titel gewonnen, fünf Jahre zuvor war Nowitzki zum wertvollsten Spieler der besten Basketball-Liga der Welt gekürt worden. Insgesamt absolvierte Nowitzki 21 Saisons für Dallas, wo er noch heute mit seiner Familie lebt.

Bei der Ehrung in Berlin ging es um Nowitzkis Verdienste für den Welt-Basketball insgesamt und vor allem seine Leistungen im deutschen Nationalteam. Nowitzki trug zwischen 1997 und 2015 153 Spiele Mal das Deutschland-Trikot.

Erfolge mit dem Nationalteam

Bei der Weltmeisterschaft 2002 in den USA führte er Deutschland zu Bronze, bei der EM drei Jahre später gewann er mit dem Adler auf der Brust Silber. «Das waren unglaubliche Erfahrungen. Und dass ich 2008 bei den Olympischen Spielen die Fahne tragen durfte, war das i‑Tüpfelchen», hatte Nowitzki bereits im Vorfeld der Zeremonie gesagt.

Außer Nowitzki wurden weitere Legenden in die Hall of Fame des Weltverbandes aufgenommen. Unter anderem wurden die ehemalige Ausnahmespielerin Sue Bird aus den USA und der Türke Hedo Türkoğlu geehrt.

Quelle: dpa

 

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