Fußball-Bundesliga

Noch keine Antwort auf Trainer-Frage beim FC St. Pauli

18. Mai 2026 , 14:29 Uhr

Trainer Alexander Blessin will mit den Verantwortlichen des FC St. Pauli den Abstieg noch analysieren. Erst entscheidet er über seine Zukunft. Zu lange wird es aber nicht mehr dauern.

Der FC St. Pauli und Trainer Alexander Blessin werden nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga erst nach einer gemeinsamen Analyse über eine weitere Zusammenarbeit entscheiden. «Ich glaube, eine Aufarbeitung ist einfach wichtig», sagte der 52-Jährige in einer Medienrunde mit Präsident Oke Göttlich und Sportchef Andreas Bornemann. 

Bornemann möchte noch ein Meeting mit den Mitarbeitenden des FC St. Pauli am Dienstag abwarten. «Dann beginnt für mich die neue Saison», meinte er. «Spätestens in den nächsten zwei, drei Tagen soll klar sein, wo es hingeht.»

Blessin will schnell Klarheit

Es dürfe jetzt «keine Lethargie entstehen, es darf keine Untergangsstimmung entstehen, sondern es geht in dem Moment trotzdem auch weiter». Weil der Verein so groß ist und wegen der Fans, «sei es einfach extrem wichtig, dass man sehr, sehr schnell auch Klarheit hat», sagte Blessin. 

Zwei Tage zuvor hatte das 1:3 gegen den VfL Wolfsburg am letzten Spieltag den Abschied aus der Bundesliga zwei Jahre nach dem Aufstieg besiegelt. Blessin war schon in den Wochen zuvor anzumerken, wie viel Energie ihm der permanente Abstiegskampf gekostet hatte. Daher war schon zeitnah mit einem freiwilligen Abschied gerechnet worden. 

Blessin: «Was bleibt, ist ein bitterer Abstieg.»

«Was bleibt, ist ein ganz bitterer Abstieg, der hätte auch vermieden werden können», sagte Blessin. «Es gibt auch von mir viele Fragen: Was hätte ich besser machen können? Und da bin ich jetzt selbst noch in der Findungsphase.» 

Gemeinsam mit Göttlich und Bornemann hat er bereits begonnen, die vergangene Saison zu analysieren und mit Blick auf die Spielzeit in der 2. Bundesliga Schlüsse zu ziehen. Ob er mit in die 2. Bundesliga geht, hängt wohl allein von Blessin ab. «Daran zu arbeiten, das wiedergutzumachen, ist auf jeden Fall eine Option.»

Quelle: dpa

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