Nicht nur in der Region haben viele Feuerwehren mit Personalsorgen zu kämpfen. Um das Problem abzufedern, hat der bayerische Landtag reagiert. Er hat die Altersgrenze für Feuerwehrleute um zwei Jahre angehoben auf das derzeitige Rentenalter von 67 Jahren. Außerdem soll sich die Grenze auch künftig flexibel an das jeweilige Rentenalter anpassen. Andreas Hentschel von der Feuerwehr Münchberg gibt zu bedenken, dass diese Maßnahme das Problem nur um zwei Jahre verschiebt:
In Münchberg, aber auch im ganzen Landkreis Hof, sind wir relativ gut aufgestellt. Wir haben im Landkreis Hof etliche Kinderfeuerwehren, in Münchberg auch sehr gut besucht. Dann die Jugendfeuerwehr, die das Zwischenglied zwischen Kinderfeuerwehr und aktiver Wehr ist. Und ab 18 können die jungen Leute dann mit ausrücken und die Ausbildung machen.
Der Vorteil von der Gesetzesnovelle sei, dass die Feuerwehren so noch länger auf den großen Erfahrungsschatz der älteren Einsatzkräfte zurückgreifen können. Gleichzeitig seien sie weiterhin auf jüngere Kräfte angewiesen, so Hentschel.