Für die anstehenden Betriebsratswahlen im Amazon-Lager in Gattendorf im Mai hat die Gewerkschaft Ver.di erstmals eine eigene Liste mit Kandidaten eingereicht. Vorab erhebt die Gewerkschaft aber schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. Kandidaten würden an ihrer Arbeit gehindert und ihnen drohten arbeitsrechtliche Maßnahmen, heißt es in einer Mitteilung. Amazon reagiert nun auf die Kritik und weist diese entschieden zurück. In einem Statement, das Amazon an Radio Euroherz geschickt hat, heißt es: Die Betriebsratswahlen in Hof-Gattendorf finden vollständig im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben statt. Alle Mitarbeitenden haben demnach jederzeit die Möglichkeit, sich für eine Kandidatur aufstellen zu lassen und sich aktiv an der betrieblichen Mitbestimmung zu beteiligen. Den Hinweis zu möglichen Unregelmäßigkeiten nimmt Amazon ernst, heißt es. Er werde sorgfältig geprüft. Amazon betont: Das Unternehmen steht für ein respektvolles Arbeitsumfeld, transparente Prozesse und etablierte Mitbestimmungsstrukturen.