Noch immer sind zahlreiche Menschen in Berlin ohne Strom. Erst morgen soll sich voraussichtlich alles wieder normalisieren. Der Städte- und Gemeindebund ruft die Kommunen daher auf, sich für solche Fälle zu rüsten. Dieses Thema greift nun auch die Hofer CSU im Kommunalwahlkampf auf.
Die CSU macht nochmal auf die von der Stadt Hof geschaffenen Leuchttürme aufmerksam. Im Katastrophenfall bei einem längeren Stromausfall sollen sie als feste Anlaufstelle dienen, um an Infos zu kommen und kommunizieren zu können. Das lobt die CSU, sie merkt aber auch an, dass die Einwohner Bescheid wissen sollten, wo ihre nächstgelegene Anlaufstelle ist. Die CSU fordert außerdem, das Leuchtturm-System weiterzuentwickeln, auch wenn Hof knapp bei Kasse ist. So seien Kooperationen mit Vereinen oder nicht städtischen Gebäuden denkbar. Die CSU nennt als Beispiel die Senioreneinrichtung in Jägersruh. Hier könnte auch das Vereinsheim der Jägerschaft als Anlaufstelle dienen.
Nach Angaben der Stadt Hof sind derzeit folgende Katastrophenleuchttürme vorgesehen:
• Bauhof Hof (Leimitzer Straße)
• Feuerwehrgerätehaus Leimitz
• Feuerwehrgerätehaus Moschendorf
• Feuerwehrgerätehaus Wölbattendorf
• Eisteich Hof
• Hofeck
• Krötenbruck
• Rosenbühl (Gymnasium)
• Technisches Rathaus Hof
Die Leuchttürme dienen der Information, Kommunikation und Koordination im Krisenfall.
Sie stellen keine Stromversorgung für private Haushalte und keine Versorgung mit Lebensmitteln bereit.
Bild: Der Hofer Bauhof – er würde im Katastrophenfall auch als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen