Die Gewerkschaft ver.di hat in dieser Woche wieder bayernweit zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen – auch bei uns in Oberfranken. Während die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst noch laufen, gab’s in der Brauwirtschaft jetzt eine Einigung. Das teilt die Tarifgemeinschaft des Bayerischen Brauerbundes mit.
Die Tarifgemeinschaft hat in den Verhandlungen die Arbeitgeberseite vertreten, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Beschäftigten. Es waren langwierige und schwierige Gespräche, heißt es. Nach 14 Stunden stand aber ein Tarifabschluss. Der Tarifvertrag hat demnach eine Laufzeit von zwei Jahren. Ab März bekommen die Beschäftigten der bayerischen Brauereien 3,4 Prozent mehr Lohn. Ab März 2026 gibt’s nochmal eine Lohnerhöhung um 3,1 Prozent. Auch Auszubildende sollen mehr bekommen. Ab Mai 2026 können die Beschäftigten außerdem eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Der Tarifabschluss dürfte auch die Region freuen – schließlich hat Oberfranken die weltweit höchste Brauereidichte.