Nach Festnahme am TPZ: Lebenshilfe Hof leitet nächste Schritte für Betroffene ein

13. März 2026 , 04:58 Uhr

Es ist eine schlimme Meldung, die viele in der Region bewegt: Einem ehemaligen Mitarbeiter der Heilpädagogischen Tagesstätte des TPZ in Hof wird vorgeworfen, pornografische Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen gemacht zu haben. Die Kripo Bayreuth hat bei Durchsuchungen mehrere elektronische Speichermedien sichergestellt. Der Beschuldigte selbst sitzt in U-Haft. Der Träger – die Lebenshilfe Hof – ist um Aufklärung bemüht. Noch am Abend gab es eine Vorstandssitzung mit Elternvertretern und dem Kriseninterventionsteam der Kripo Bayreuth. Lebenshilfe-Geschäftsführer Claus Fiedler sagt im Euroherz-Interview, dass das TPZ auch selbst Sicherheitskonzepte vorweisen kann:

Wir haben entsprechende Schutzkonzepte, wir haben Schulungen für die Mitarbeiter. Wir sind ständig im Austausch. Wir haben Fachdienste, die Gruppenbetreuungen dementsprechend anbieten. Also letztendlich, im Rahmen unserer Möglichkeiten, tun wir natürlich alles für die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder.

Jetzt hat die Lebenshilfe Hof die nächsten Schritte eingeleitet:

Im Moment laufen Planungen mit verschiedensten Unterstützungsmöglichkeiten: mit Beratungszentren in Stadt und Landkreis Hof oder auch überörtlich aus Bayreuth. Wir haben Kontakte zum Diakonischen Werk aufgenommen, wir haben Kontakte zur psychosozialen Beratungsstelle in Hof aufgenommen.

In den geplanten Beratungsstellen sollen Betroffene die Möglichkeit bekommen, die aktuelle Situation mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten.

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