Mehr als die Hälfte der oberfränkischen Moorfläche liegen im Landkreis Wunsiedel. Um die Moore im Fichtelgebirge nachhaltig zu stabilisieren und die Biodiversität zu fördern, hat der Landkreis Wunsiedel ein neues Klimaschutzprojekt gestartet. Florian Engelbrecht vom Landschaftspflegeverband Fichtelgebirge:
Zum einen sind es wichtige CO₂‑Speicher. Also entwässerte Moore setzen viel CO₂ frei und wenn man die wieder vernässt, können sie wieder CO₂ speichern. Zum anderen sind sie auch ein Lebensraum für viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten.“
Der Freistaat Bayern unterstützt das „MoorGen-Projekt“ mit insgesamt 1,9 Millionen Euro. Umweltminister Thorsten Glauber übergibt den Förderscheck am Mittag im Ehewald zwischen Tröstau und Nagel. Dort beweiden Hochlandrinder die Moorflächen bereits. Die Tiere kümmern sich somit darum, die Moorflächen freizuhalten.