Playoff-Niederlage der Spurs

Mit Gesicht auf Boden geprallt: NBA-Star Wembanyama verletzt

22. April 2026 , 07:21 Uhr

Die San Antonio Spurs kassieren in den NBA-Playoffs einen unerwarteten Rückschlag. Noch schwerer aber wiegt die Verletzung von Topstar Victor Wembanyama.

Die San Antonio Spurs haben ihr zweites Playoff-Spiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA überraschend verloren und müssen zudem den Ausfall von Topstar Victor Wembanyama verkraften. Die Texaner unterlagen den Portland Trail Blazers mit 103:106, agierten dabei aber große Teile des Spiels ohne ihren französischen Ausnahmespieler.

Nach einem Foulspiel von Portlands Jrue Holiday schlug Wembanyama im zweiten Viertel hart mit dem Gesicht auf dem Boden auf und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Damit droht der 22-Jährige für die kommenden Spiele auszufallen.

Auch ohne Wembanyama, der vor dem Spiel seine Auszeichnung als bester Defensivspieler der Saison erhalten hatte, lagen die Spurs lange auf Siegkurs. Noch früh im letzten Viertel führte San Antonio mit 14 Punkten. Doch danach gelang der eigenen Offense nur noch wenig, während die Trail Blazers das Spiel noch drehen konnten. Scoot Henderson war mit 31 Punkten der herausragende Spieler der Gäste. In der Best-of-seven-Serie steht es damit 1:1.

Lakers gewinnen erneut – Celtics kassieren Rückschlag

Derweil feierten die personell gebeutelten Los Angeles Lakers den zweiten Sieg im zweiten Playoff-Spiel. Weiterhin ohne den verletzten Topstar Luka Doncic gewannen die Kalifornier gegen die Houston Rockets mit 101:94 und führen die Serie mit 2:0 an. Auffälligster Spieler war erneut Altstar LeBron James, der 28 Punkte zum Sieg beisteuerte. Aber auch Marcus Smart (25) und der im Auftaktspiel herausragende Luke Kennard (23) erzielten mehr als 20 Punkte.

Die Boston Celtics mussten in ihrem zweiten Heimspiel hingegen eine Niederlage und den 1:1-Ausgleich in der Serie hinnehmen. Die Celtics verloren gegen die Philadelphia 76ers mit 97:111. Ein Hauptgrund für die Niederlage war die schwache Trefferquote aus der Distanz, Boston brachte nur 26 Prozent der Dreier im Korb unter. Damit reichten auch 36 Punkte von Jaylen Brown nicht zum Sieg.

Quelle: dpa

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