Unwetter

Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen in Nairobi

07. März 2026 , 16:49 Uhr

Regenmassen reißen in Kenias Hauptstadt Menschen und Autos mit. Die Metropole steht unter Wasser. Der Wetterdienst warnt vor weiteren starken Niederschlägen.

In Kenias Hauptstadt Nairobi sind der Polizei zufolge aufgrund schwerer Regenfälle und Überschwemmungen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Einige Einwohner seien demnach ertrunken, andere aufgrund beschädigter Stromkabel getötet worden. Rettungskräfte und das Militär waren am Samstag im Einsatz, um Vermisste zu suchen sowie Menschen zu helfen, die in Häusern und Autos eingeschlossen waren.

Dutzende Autos seien der Polizei zufolge weggespült worden. In einigen Stadtteilen der Hauptstadt sei das Stromnetz unterbrochen. Auch Straßen, Geschäfte und andere Infrastruktur sei demnach beschädigt worden. Am internationalen Flughafen Nairobi mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden. 

Die Regierung verspricht schnelle Hilfe

Präsident William Ruto bezeichnete die Überschwemmungen und zahlreichen Todesfälle als tragisch. Die Regierung werde schnell handeln, um Leben zu schützen, so Ruto. Der Präsident ordnete die Freigabe von Hilfsgütern aus nationalen Reserven an. 

Der kenianische Wetterdienst warnte vor weiteren starken Regenfällen in kommenden Tagen in Nairobi sowie in anderen Gebieten im Süden und Osten des ostafrikanischen Landes.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

09.03.2026 Krokodil-Alarm nach Überschwemmungen im Norden Australiens Krokodile im Hochwasser: In Australiens Northern Territory lauern nach schweren Überschwemmungen gefährliche Reptilien in den Fluten. 19.03.2026 Kategorie-5-Zyklon «Narelle» steuert auf Queensland zu Seit 100 Jahren hat es im Nordosten von Australien keinen Sturm dieses Ausmaßes mehr gegeben: «Narelle» könnte Experten zufolge mit Windböen von mehr als 250 km/h wüten. Was erwarten die Behörden? 17.03.2026 Rekordregen in Australiens Zentrum - Wasserfälle am Uluru Plötzlich rauschen Wasserfälle vom Uluru: Nach dem stärksten Regen seit zehn Jahren erleben Besucher das Naturwunder ganz anders – und sollten jetzt besonders vorsichtig sein. 16.03.2026 US-Wetterchaos: Extrembedingungen für 200 Millionen Menschen Hitze an der Westküste, Überschwemmungen auf Hawaii, Schneemassen im Norden und Sturmwarnungen für die Ostküste. Tausende Flüge müssen in den USA gestrichen werden.