In Oberfranken sind seit dem vergangenen Sommer rund 2.800 Plätze in Asylunterkünften abgebaut oder gekündigt worden. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bayerischen Innenministeriums hervor. Demnach sind die Unterbringungskapazitäten in allen sieben Regierungsbezirken deutlich zurückgegangen: Bayernweit sind in diesem Jahr schon rund 19.800 Plätze abgebaut worden. Damit ist das für 2026 gesetzte Ziel von mindestens 20.000 Plätzen schon im August fast erreicht. Innenminister Joachim Herrmann spricht von einer spürbaren Entlastung vor Ort. Auch in Oberfranken soll der Abbau weitergehen: Bis Ende 2027 sollen insgesamt 3.030 Plätze wegfallen. Vor allem teure Unterkünfte sollen wegfallen, um die Kommunen und den Staatshaushalt zu entlasten.