Leinwand-Hit

«Michael»-Biopic räumt weltweit an den Kinokassen ab

26. April 2026 , 00:15 Uhr

Mehrmals wurde der Start verschoben. Nun läuft das Biopic über den 2009 gestorbenen Sänger Michael Jackson in den Kinos - und räumt gleich zum Start an den Kinokassen kräftig ab.

Das Biopic «Michael» über den «King of Pop» Michael Jackson (1958-2009) hat bei seinem Kinostart kräftig abgeräumt und neue Bestmarken gesetzt. Der Film von US-Regisseur Antoine Fuqua habe bei seinem Start allein am Freitag in Nordamerika knapp 40 Millionen Dollar eingenommen und damit die Branchenerwartungen weit übertroffen, berichteten die Portale «Hollywood Reporter» und «Variety». 

Nach Hochrechnungen für das Wochenende (Freitag bis Sonntag) wird ein Einspiel von 90 bis 100 Millionen Dollar erwartet. Die weltweiten Zahlen könnten sich auf 200 Millionen Dollar belaufen. Erst zu Wochenbeginn werden die genauen Einspielzahlen erwartet. 

Rekordverdächtiger Start

«Michael» werde damit den bisherigen Rekordhalter für einen Biopic-Musikfilm – «Straight Outta Compton» – übertreffen, hieß es. Das biografische Musikdrama über die Anfänge des Gangsta-Rap in Kalifornien hatte 2015 an seinem Debütwochenende in Nordamerika rund 60 Millionen Dollar eingespielt. «Bohemian Rhapsody» über Queen-Sänger Freddie Mercury brachte es 2018 zum Start auf 51 Millionen Dollar, «Elvis» 2022 auf 31 Millionen Dollar. 
 

Der neue Film über die Musiklegende hatte in Anwesenheit von Familienmitgliedern am 10. April seine internationale Premiere in Berlin gefeiert. Zu dem Event kam unter anderem Jacksons Neffe Jaafar (29), der in dem Biopic den «King of Pop» verkörpert. Der von vielen Fans heiß ersehnte Film, dessen Start mehrfach verschoben wurde, erzählt von der Kindheit Jacksons bis zur «Bad»-Tour in den 1980er Jahren. 

Biopic spart Kritisches aus

Der Film spart aber zentrale Episoden aus dem Leben des Popstars aus, darunter die Missbrauchsvorwürfe gegen den Sänger, die später an seinem Image kratzten, und die erst Jahre nach «Bad» öffentlich erhoben wurden. Beschuldigungen eines Teenagers wegen sexueller Übergriffe führten 2005 zu einem «Jahrhundertprozess», der mit einem für Jackson triumphalen Freispruch in allen Anklagepunkten endete.

Viele Filmkritiker hielten «Michael» vor, dass der Film ein zu glattes und unkritisches Bild des Sängers liefere. Die Rezensionen fielen eher schlecht aus, während die Zuschauer das Biopic loben. Auf der US-Plattform Rotten Tomatoes kam der Film bei Kinogängern auf 96 Prozent Zustimmung.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

24.04.2026 Kate Hudson wünscht sich Filmprojekt mit Mutter Goldie Hawn Die Schauspielerin Kate Hudson gibt Neid auf ihren Halbbruder zu. Denn Wyatt Russell hat sogar eine gemeinsame Serie mit seinem Vater Kurt Russell. Sie möchte auch endlich mit ihrer Mutter drehen. 24.04.2026 Anne Hathaway: «Ich bin so gar kein Popstar» In ihrem neuen Film spielt Anne Hathaway eine erschöpfte Sängerin. Dabei hat sie herausgefunden, dass das im wirklichen Leben nichts für sie wäre. Etwas fehle ihr dafür, verrät die 43-Jährige. 23.04.2026 Swift und «Gemischtes Hack»: Wen die Welt bei Spotify hört Der Streaminganbieter Spotify wird 20 Jahre alt - und teilt aus diesem Anlass mit, wer und was am meisten gestreamt wurde. Darunter sind bekannte Superstars - und deutsche Stimmen. 23.04.2026 Gyllenhaal wird Jury-Chefin der Filmfestspiele von Venedig Mit Neugier und Leidenschaft: Maggie Gyllenhaal leitet die Jury der diesjährigen Filmfestspiele in Venedig. In dieser Rolle darf sie über den Goldenen Löwen entscheiden.