Hof und die maroden Brücken, es ist eine unendliche Geschichte. Bei einer Brücke, die seit zwei Jahren gesperrt ist, ist der Stadtrat jetzt einen Schritt weitergekommen: Bei der Bahnbrücke in Unterkotzau. Hier hat der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss für den Ersatzneubau gefasst. Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla erklärt die Bedeutung für den Verkehr:
Im Moment gibts eine Ausweich- und Umleitungsstrecke. Das ist die Zedtwitzer Straße. Die ist aber überhaupt nicht geeignet, den Verkehr hier aufzunehmen. Für den Ersatzneubau entstehen Kosten in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro – da ist die Planung und die Baumaßnahme inbegriffen.“
Weil es sich ja um eine Bahnbrücke handelt, will die Stadt Planung, Finanzierung und Neubau zusammen mit der Bahn angehen. Daher hat sich der Stadtrat für eine sogenannte Eisenbahnkreuzungsvereinbarung ausgesprochen. Weiterhin hat die Regierung von Oberfranken schon Fördermittel in Aussicht gestellt und im Hofer Haushalt sind die Kosten für die Bahnbrücke Unterkotzau bereits berücksichtigt.