Eine all-inclusive Schiffsreise mit dem Lieblingsmusiker für rund 3000 Euro: Das hat für einen Vogtländer allzu verlockend geklungen und er hat das Angebot gebucht. Ein Fehler, denn die Kreuzfahrt hat sich als Fake entpuppt – Ein Fall für den Verbraucherschutz.
Die Verbraucherzentrale Sachsen rät dazu, bei solch verlockenden Angeboten genau hinzugucken. Im Fall des Vogtländers war es so, dass es eine fast identische Event-Kreuzfahrt tatsächlich gab… die Betrüger haben nur einzelne Details bei ihrem Angebot verändert. Daher der Tipp: Schaut genau, wer der Anbieter ist, ob da tatsächlich gebucht wird und an wen die Zahlung gehen soll. Ein Anhaltspunkt sind unsichere Webseiten… wenn nur per Mail oder Whatsapp kommuniziert wird. Auch Zahlungen an Privatpersonen, an Vermittler, sind ein Warnsignal. Vor allem, wenn dann auch noch Gewinnversprechen im Spiel sind. Bei Pauschalreisen ist es eher unüblich, dass der gesamte Reisepreis auf einmal fällig ist. Ohne Reisesicherungsschein solltet ihr aber auch keine Anzahlung leisten, so die Verbraucherzentrale. Habt ihr einen Verdacht auf Betrug, gebt der Polizei bescheid, informiert das angebliche Reiseunternehmen und kontaktiert eure Bank. Geld zurückzuholen ist nämlich sehr schwer, wenn das Empfängerkonto nicht mehr vorhanden sein sollte.
Bei Unsicherheiten oder Fragen zu ähnlichen Angeboten können sich Verbraucher jederzeit an die örtlichen Verbraucherzentralen wenden. Termine können online oder telefonisch unter 0341 696 2929 vereinbart werden.