Kommunalwahlen 2026: So hat Hochfranken gewählt

08. März 2026 , 22:04 Uhr

Die Kommunalwahlen in der Region sorgen für viel Beständigkeit. Einige Kandidaten müssen aber nochmal in die Stichwahl.

So ist es auch in Hof. Amtsinhaberin Eva Döhla von der SPD kommt nur auf Platz zwei mit 33,8 Prozent der Stimmen. Stefan Schmalfuß von der CSU liegt nach der ersten Runde vorne mit 39,4 Prozent. Auf Platz drei kommt der Kandidat der AfD Tim Krause mit 12,0 Prozent.

Klar fällt hingegen das Ergebnis in Selb aus. Trotz drei Gegenkandidaten kann Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch von den Aktiven Bürgern weiter machen. Er holte 63,7 Prozent der Stimmen bei der Oberbürgermeisterwahl. Auf Platz kommt Patrick Zeidler von der SPD mit 15,8 Prozent.

Der Hofer Landrat Oliver Bär von der CSU schneidet noch deutlicher ab mit 75,0 Prozent der Stimmen. Alexander Mosena von der SPD konnte 20,2 Prozent erzielen.

Auch der Landkreis Wunsiedel behält seinen Landrat Peter Berek von der CSU. Er holte 60,3 Prozent der Stimmen. Wieland Schletz, der für die SPD ins Rennen gegangen ist, kommt nur auf 23,4 Prozent.

So muss die Berger Bürgermeisterin Patricia Rubner (36,3%) von der CSU in zwei Wochen erneut antreten. Sie hatte mit gleich drei Gegenkandidaten zu kämpfen. Nur knapp hinter Rubner ist Sebastian Kant (34,8%) von der Überparteilichen Wählergemeinschaft Berger Winkel gelandet. Auch der Thiersheimer Amtsinhaber Werner Frohmader muss weiter kämpfen. Er war als unabhängiger Kandidat angetreten, nachdem er die Aktive Liste verlassen hatte. Das brachte ihm jetzt nur Platz zwei (33,4%) ein. Besser schnitt Franziska Reihl (46,7%) von der CSU ab. In Tröstau hat Amtsinhaber Rainer Klein von den Freien Wählern Tröstau eine Mehrheit knapp verpasst. Er kam am Ende auf 49,4 Prozent und muss in der Stichwahl gegen Andreas Hein ran. Der CSU-Kandidat ist mit 34,2 Prozent auf Platz zwei gelandet. In zwei weiteren Städten kommt es zu einem Amtswechsel, nur wer es wird steht noch nicht fest. In Naila treten Paul-Bernhard Wagner (49,4%) von der CSU und Daniel Hohberger (43,3%) von der SPD in der Stichwahl an, in Selbitz Philip Hohberger (47,0%) von der SPD und Rüdiger Strobel (38,5%) von der CSU.

Ihr Amt nicht verteidigen konnte Anita Berek (36,3%) von der SPD in Bad Alexandersbad. Sie unterlag Ronald Ledermüller (63,7%) von der CSU deutlich. Auch den Trogener Bürgermeister Sven Dietrich (44,5%) von der CSU haben die Einwohner abgewählt. Dort ging Ramona Rittweg (55,5%) von der Freien Wählergemeinschaft Trogen als Siegerin hervor.
Veränderungen gibt es auch in Arzberg, Bad Steben, Feilitzsch, Helmbrechts, Köditz, Konradsreuth, Schirnding, Schwarzenbach an der Saale, Stammbach, Weißdorf und Zell. Hier sind die Amtsinhaber nicht mehr angetreten.

Alles beim Alten bleibt in den Gemeinden Gattendorf, Geroldsgrün, Höchstädt, Hohenberg an der Eger, Issigau, Leupoldsgrün, Lichtenberg, Marktleuthen, Marktredwitz, Münchberg, Nagel, Oberkotzau, Regnitzlosau, Rehau, Schauenstein, Schwarzenbach am Wald, Sparneck, Thierstein, Töpen und Wunsiedel. Hier konnten die Amtsinhaber ihre Posten jeweils verteidigen. Das gilt auch für den Döhlauer Bürgermeister Marc Ultsch, obwohl er aus der SPD ausgetreten war und als unabhängiger Kandidat ins Rennen gegangen ist.

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