Die finanzielle Lage der Kommunen ist angespannt – nicht nur in der Region, sondern deutschlandweit. Das sagt der Helmbrechtser Bürgermeister Pascal Bächer. Er war vergangene Woche bei einer Kommunalkonferenz im Bundestag – als einziger Vertreter aus der Euroherz-Region. Dabei ist deutlich geworden, dass die Kommunen bundesweit mit ihren Finanzen zu kämpfen haben:
Ausgaben im Sozialbereich, da liegt ja auch vieles von uns beim Landkreis Hof, der wiederum muss sich aber natürlich das Geld auch von den Kommunen wiederholen im Rahmen der Kreisumlage. Da geht es auch um Personalausgaben und natürlich auch um die Verteuerung von Materialien, von Energiekosten.
Pascal Bächer hat konkrete Vorstellungen, was die Politik tun kann, um die Lage zu verbessern:
Lieber weniger Förderprogramme und dafür mehr Grundausstattung für die Kommunen, die dann selbst darüber entscheiden können, wie sie dieses Geld einsetzen. Die Verantwortlichen vor Ort kennen schließlich ihre Städte und Gemeinden und die Bedürfnisse dort am besten.
Sollte sich nichts verändern, würde es für viele Kommunen immer schwieriger werden, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen, so Bächer weiter. Das würde Investitionen verzögern und sich auf die freiwilligen Leistungen – zum Beispiel im kulturellen und sozialen Bereich – auswirken.