Bis spätestens Juni 2028 muss Plauen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Die soll zeigen, wie die Wärmeversorgung in der Stadt künftig auf erneuerbare Energien ausgerichtet werden kann. Bei einer Infoveranstaltung im Rathaus haben die Verantwortlichen jetzt die ersten Ergebnisse vorgestellt.
In den vergangenen Monaten haben sich die Verantwortlichen das gesamte Plauener Stadtgebiet angeschaut um zu ermitteln, welche Art der Wärmeversorgung am wahrscheinlichsten geeignet ist. In der Innenstadt und in dicht besiedelten Wohngebieten, wie Haselbrunn und der Ostvorstadt, sind die Voraussetzungen für ein Wärmenetz gegeben. In äußeren Bereichen von Plauen und den Ortschaften wäre eine dezentrale Versorgung möglich. Zum Beispiel durch Solarthermie-Anlagen, Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen. Es gibt auch Bereiche, die aktuell ein Gasnetz haben. Sollten künftig Wasserstoff oder Biogas verfügbar sein, könnte das Gasnetz auch diese „grünen Gase“ transportieren, heißt es. Im nächsten Schritt wollen die Verantwortlichen die kommunale Wärmeplanung schriftlich vorlegen und mit den beteiligten Fachakteuren abstimmen. Noch im ersten Halbjahr 2025 soll sie dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden, heißt es.