Koalitionsverhandlungen: IG BAU Oberfranken fordert Trendwende beim Wohnungsbau im Hofer Land

20. März 2025 , 16:00 Uhr

Der Bundestag hat Anfang der Woche das Finanzpaket von Union und SPD beschlossen. Morgen (FR) muss es noch durch den Bundesrat. Das Paket umfasst 500 Milliarden Euro, unter anderem für Infrastruktur. Die IG BAU unterstützt die geplanten Investitionen in zum Beispiel Straßen- und Schulsanierungen. Sie appelliert aber auch: Der Wohnungsbau muss ein Schwerpunkt bei den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen sein. Die IG BAU bezieht sich auf eine statistische Auswertung zum Gebäudebestand: Laut Pestel-Institut sind in Stadt und Landkreis Hof gut 58.400 Wohnungen und 30.900 Häuser älter als 45 Jahre. Davon müssten viele saniert und altersgerecht umgebaut werden, schreibt die IG BAU Oberfranken. Die CSU und die SPD im Hofer Land müssten deshalb deutliche Signale nach Berlin senden, so die Forderung. Es geht um die Gebäudesanierung, aber vor allem auch ums Thema Neubau. Als bundesweite Zielmarke nennt die IG BAU 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und 60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr.

 

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