Die Entscheidung über den Torhüter-Debütanten im Nations-League-Spiel gegen Serbien ist anscheinend gefallen. Bayern-Keeper Jonas Urbig dürfte bei seinem Heimspiel am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in der Münchner Allianz Arena erstmals in der Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz kommen.
Der 23-Jährige wurde vom Deutschen Fußball-Bund neben Bundestrainer Jürgen Klopp für die Pressekonferenz am Mittwoch (18.00 Uhr) im Stadion angekündigt. An dieser soll laut UEFA in der Regel ein Spieler teilnehmen, der auch beim Spiel zum Einsatz kommt.
Klopp hat sich noch nicht öffentlich zur Besetzung der Torhüter-Position geäußert. Klar ist nur, dass es zu einem Debüt kommen wird. Denn auch die weiteren Torhüter im zweiten Teil von Klopps XXL-Kaders, der Augsburger Finn Dahmen und Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt, sind wie Urbig noch ohne Einsatz in der Nationalmannschaft.
Beim 1:1 gegen die Niederlande hatte Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam) im Tor gestanden. Beim 0:1 gegen Griechenland durfte sich Alexander Nübel von Besiktas Istanbul zeigen.
Klopp hat nach der ersten Woche wie zuvor geplant einen nahezu vollständigen Personalwechsel vorgenommen. Für die Partie in München muss der 59-Jährige noch einige Entscheidungen treffen. Gesucht wird auch noch ein Kapitän als Ersatz für Joshua Kimmich, der dem Aufgebot wie geplant nicht mehr angehört. Mögliche Kandidaten sind Serge Gnabry, Florian Wirtz, David Raum oder Nico Schlotterbeck. Dieses Quartett weist die meisten Länderspiel-Einsätze auf.
Beim Training zwei Tage vor dem dritten Länderspiel unter dem noch sieglosen Klopp waren in Herzogenaurach alle 25 Akteure auf dem Platz dabei. Auch das Abschlusstraining findet am Mittwoch noch in Franken statt. Danach geht es mit dem Bus nach München.
Durch das 0:1 gegen Griechenland steht Klopp in der Nations League als Tabellendritter hinter Griechenland (6 Punkte) und den Niederlanden (4) mit nur einem Punkt schon unter Druck. Serbien ist ohne Zähler Tabellenletzter.
Quelle: dpa