Wer ein verschreibungspflichtiges Medikament braucht, bekommt ab diesem Jahr vom Arzt ein E-Rezept ausgestellt. Das digitale Rezept ersetzt ab sofort das rosafarbene Papier-Rezept. Für die Patienten hat diese Umstellung mehrere Vorteile: Zum Beispiel gibt es Folgerezepte ab sofort, ohne dass ein zusätzlicher Termin beim Arzt notwendig ist.
Es gibt drei Varianten. Erstens, dass das E-Rezept auf der Gesundheitskarte gespeichert ist. Zweitens, dass das Rezept weiterhin auf einem Zettel ausgedruckt wird. Das ist natürlich nicht umweltfreundlich. Wir wollen ja das rote Rezept abschaffen und durch eine digitale Lösung ersetzen. Und drittens gibt es die Variante, dass man sich eine E-Rezept-App aufs Handy lädt. Sorge der Apotheker in Oberfranken ist allerdings, dass die Systeme überlastet werden könnten, wenn alle Praxen und Apotheken in Deutschland auf die selbe Datenbank zugreifen müssen. Auch bei Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen sei eine Umstellung auf E-Rezepte mit hohem Aufwand verbunden.