An Tag vier nach dem Ausbruch des schweren Waldbrandes im Plauener Stadtteil Meßbach haben die Feuerwehren keine Zeit, durchzuschnaufen. In der vergangenen Nacht sind rund 130 Einsatzkräfte gegen aufflammende Glutnester vorgegangen, heißt es aus dem Plauener Rathaus. Eine Drohne kontrolliert die Lage aus der Luft – am Boden laufen die Löscharbeiten auf Hochtouren weiter. Zum Schulanfang am Montag in Sachsen bittet der Fachbereich für Sicherheit und Ordnung darum, auf Feuerwerke und Pyrotechnik zu verzichten. Die Einsatzkräfte kämpfen seit Tagen unter extremen Bedingungen gegen die Flammen und arbeiten an ihrer absoluten Belastungsgrenze, heißt es.
Unterdessen hatte es die Feuerwehr am frühen Morgen mit einem weiteren Einsatz in Plauen zu tun: Im Treppenhaus eines Wohngebäudes in der Stresemannstraße hat ein Kühlschrank gebrannt. Die Feuerwehr hat sechs Menschen über die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt und das Feuer gelöscht. Fünf der Geretteten konnten schon wieder zurück ins Gebäude. Eine Person ist noch im Krankenhaus.