Dichter Rauch, mehrere eingeklemmte Menschen und eine Massenkarambolage mit acht Autos. Die Rettungsdienste haben am Wochenende die gesperrte Autobahn A9 bei Bayreuth Nord genutzt um eine große Katastrophenschutz-Übung durchzuführen.
Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei haben dort den Ernstfall trainiert. Das Szenario: Ein Unfall zwischen LKW und Auto löst einen Tunnelbrand aus, im Rückstau kommt es zu weiteren Unfällen.
Die Helfer haben unter anderem die Rettung von Verletzten aus Autos erprobt, die Brandbekämpfung im Tunnel und die Versorgung vieler Patienten gleichzeitig. Nach rund zwei Stunden war die Übung beendet. Ziel war es vor allem, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen für den Ernstfall zu verbessern.