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Jan Fedders Witwe findet wertvollen Oldtimer aus «Das Boot»

29. April 2026 , 05:00 Uhr

Mehr als sieben Jahre nach dem Tod Hamburger Schauspielers Jan Fedder ist nun ein berühmter Oldtimer aufgetaucht, der 46 Jahre lang unberührt in einer Garage stand. Weil der Schlüssel weg war.

In einer alten Garage des 2019 gestorbenen Schauspielers Jan Fedder hat dessen Witwe Marion Fedder einen originalen Peugeot 402 aus dem Filmklassiker «Das Boot» gefunden. Die Limousine blieb so lange unentdeckt, weil der Schlüssel lange Zeit unauffindbar war, wie Marion Fedder sagte. Nun soll der Schatz aus der deutschen Filmgeschichte restauriert werden.

Jan Fedder wollte den Peugeot immer restaurieren lassen 

«Die Sammelleidenschaft von meinem Mann war wirklich groß – und sie sorgt bis heute für immer neue Überraschungen, obwohl er nun schon seit sieben Jahren nicht mehr bei uns ist.» Marion Fedder finde noch immer regelmäßig unzählige Schätze. «Von dem Peugeot erzählte Jan immer gern die Geschichte, wie er es geschafft hat, das Auto vom Dreh nach Hamburg zu bekommen. Er wollte ihn immer „irgendwann“ restaurieren lassen. Dazu kam es leider nicht mehr.»

Jan Fedder starb 2019, der Hamburger wurde vor allem als Polizeikommissar Dirk Matthies in der ARD-Vorabendserie «Großstadtrevier» zur Kultfigur. Bei dem Oldtimer handelt es sich um ein zwischen 1935 und 1942 gebautes Auto. Jan Fedder hatte den Wagen unmittelbar nach den Dreharbeiten zu «Das Boot» – also etwa 1980 – an die Elbe geholt. Seitdem blieb der Wagen den Angaben zufolge unberührt und geriet nahezu in Vergessenheit.

Wagen soll wieder Zustand wie einst im Film erhalten

Der Wagen soll nun in eine spezialisierte Werkstatt gebracht werden, wo er aufwendig restauriert und in seinen ursprünglichen Zustand, wie er im Film «Das Boot» zu sehen ist, zurückversetzt werden soll.

«Neben dem Peugeot habe ich noch weitere einmalige Erinnerungsstücke aus dem Film „Das Boot“. Das war für Jan einer der wichtigsten Rollen seines Lebens und er war sehr stolz darauf. Ich beginne jetzt, die ganzen Fundstücke zusammenzutragen und aufzubereiten.» Das sei zwar mit großem Aufwand verbunden, «aber natürlich gebe ich auch gerne Dinge weiter, von denen ich weiß, dass sich Fans und Wegbegleiter daran erfreuen». So bleibe Jan in Erinnerung und lebe auf eine besondere Weise weiter.

In den vergangenen Jahren nach dem Tod des Schauspielers hatte seine Witwe immer wieder wertvolle Besitztümer ihres Mannes versteigert oder versteigern lassen. Das so eingenommene Geld kam dabei auch dem Hamburger Michel zugute, den Jan Fedder sehr schätzte.

Quelle: dpa

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