Schulbauprojekte
Im Landkreis Wunsiedel sind in den vergangenen Jahren viele Bauprojekte liegengeblieben. Dafür passiert jetzt umso mehr. Bei der FOS/BOS in Marktredwitz geht es jetzt an die Inneneinrichtung. In den Faschingsferien soll das Otto-Hahn-Gymnasium einziehen. Mitte Januar starten dort die Sanierungsarbeiten. Landrat Peter Berek im Euroherz-Jahresausblick:
„Wir bauen erst das Gebäude für die FOS/BOS, das wir später ohnehin bräuchten, nutzen es dann für das Gymnasium. Wenn die Schüler wieder draußen sind, dann zieht die FOS/BOS mit ihren Schülern ein, weil wir uns die Container sparen, weil wir uns ca. 10 Millionen Euro Kosten auch sparen und weil wir ein Projekt gestemmt haben, wo quasi eine Schule im Nachgang förderfähig wird.“
In Selb soll bis 2028 ein Designstudio für die Fachschule für Produktdesign entstehen. Momentan entsteht die Bodenplatte. Zur Grundsteinlegung in wenigen Wochen kommt Ministerpräsident Markus Söder. Während die Neubauten recht unkomplizierte Projekte sind, kann es bei der Fichtelgebirgshalle in Wunsiedel auch mal eine Überraschung geben, da es sich um die Sanierung eines Bestands handelt, so Berek.
Gesundheitsversorgung
Hier in der Grenzregion ist es üblich, dass Leute aus Tschechien im Fichtelgebirge arbeiten und umgekehrt. Bei der Gesundheitsversorgung stößt dieser gelebte Alltag häufig an seine Grenzen. Tschechische Mütter können beispielsweise nicht einfach ihre Kinder hier zur Welt bringen. Künftig soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit besser funktionieren, dank eines Interreg-Modellprojekts im Landkreis Wunsiedel. Landrat Peter Berek im Euroherz-Jahresausblick:
„Dürfen wir das rechtlich überhaupt? Wie können wir das abrechnen? Ist das denn auskömmlich? Wie kann ich denn diese Menschen dann auch wieder abverlegen, weiterverlegen? Also all diese Themen, die müssen wir klären, dass man quasi hier in einer Art abgegrenzten Region einmal durchtestet, wie passen diese Systeme zueinander.“
Das beinhaltet auch, dass tschechische Gesundheitseinrichtungen deutsche Einwohner behandeln, so Berek weiter.