Iran-Krieg

Irans Außenminister: «Druck funktioniert nicht»

28. August 2026 , 09:57 Uhr

Regionale Staaten haben eine neue Runde diplomatischer Bemühungen im Iran-Krieg begonnen. Teheran richtet eine Botschaft an die USA.

Irans Außenminister hat im festgefahrenen Konflikt mit den USA die Tür für eine diplomatische Lösung weiter offen gehalten. «Es ist nicht unmöglich, die Diplomatie wieder auf Kurs zu bringen», schrieb Abbas Araghtschi auf X. Die USA müssten verstehen: «Druck funktioniert nicht. Die USA sollten Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, unsere Rechte anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten», fügte er hinzu.

In den vergangenen Tagen hatten regionale Staaten eine neue Runde diplomatischer Bemühungen begonnen. Am Montag war eine Delegation unter Leitung des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran. Am Dienstag folgte Omans Außenminister Badr al-Busaidi. Am Donnerstag traf sich Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani mit Araghtschi.

Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Kriegs steckt der Konflikt in einer Sackgasse. Iranischen Medienberichten zufolge stand bei den Gesprächen mit dem Oman vor allem eine mögliche Öffnung der Straße von Hormus im Fokus. Der Iran fordert dafür von der US-Regierung Zugeständnisse, wie sie in einem Rahmenabkommen im Juni vereinbart worden waren. US-Präsident Donald Trump will den Iran derweil mit einem «Wirtschaftskrieg» unter Druck setzen.

Quelle: dpa

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