Mödlareuth zeigt wie kein anderer Ort in der Region die jüngere deutsche Geschichte: Im ehemals geteilten Dorf an der einstigen Grenze zur DDR sind die Zäune, Mauern und Wachtürme der Trennung noch zu sehen. Diese Bedeutung erkennt auch der Bayerische Landtag an: Landtagspräsidentin Ilse Aigner kommt heute nach Mödlareuth. Sie zeichnet Mödlareuth als „Ort der Demokratie in Bayern“ aus. Der Festakt mit politischen Gästen aus dem Hofer Land und Thüringen ist im Deutsch-Deutschen Museum. Gleichzeitig öffnet die Ausstellung „Orte der Demokratie in Bayern“. Sie stellt Orte in den Mittelpunkt, die wichtige Impulse für die Entwicklung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegeben haben, heißt es in einer Mitteilung. Mödlareuth erinnere dabei an die Erfahrungen der deutschen Teilung und stehe zugleich für die friedliche Überwindung von Grenzen, für Freiheit, Einheit und Demokratie.
Das Deutsch-Deutsche Museum hat wegen des Festakts heute nur bis 12 Uhr für den Besuchsverkehr geöffnet. Morgen (DO) gelten wieder die regulären Winter-Öffnungszeiten.
Montag 9.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag bis Sonntag 9.00 bis 17.00 Uhr. Ab 05.11. kann zudem auch die neue Sonderausstellung „Orte der Demokratie in Bayern“ im Museum besucht werden.