Ein Unternehmen aus der Oberpfalz soll jahrelang Abfälle ohne Genehmigung nach Tschechien gebracht haben. Nun muss der Freistaat Bayern rund 300 Tonnen Müll zurückholen. Am Abend haben sich drei weitere Laster von Tschechien aus auf den Weg nach Hof gemacht, so eine Sprecherin der Regierung der Oberpfalz. Ihr Ziel war eine Entsorgungsstation, die den Müll trennen und zwischenlagern soll, bis es an die Verwertung geht. Dabei handelt es sich um Abfälle aus glas- bzw. carbonfaserverstärktem Kunststoff. Die machen den größten Teil des Mülls aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Entsorgungsfirma aus der Oberpfalz. Die ist mittlerweile insolvent.