Illegale Müllablagerung in Tschechien: Einigung am ersten Prozesstag

11. Juni 2026 , 14:25 Uhr

Seit heute müssen sich der frühere Geschäftsführer einer Entsorgungsfirma aus der Oberpfalz und sein tschechischer Geschäftspartner vor dem Landgericht Weiden verantworten. In insgesamt 41 Fällen sollen sie illegal Müll nach Tschechien und Polen gebracht haben – darunter auch gefährliche Abfälle. Der Freistaat Bayern hatte den Müll aufwendig zurückgeholt und einen Teil davon im Herbst in Hof zwischengelagert. Dabei entstanden Kosten von rund 600.000 Euro. Schon am ersten Prozesstag konnten sich alle Beteiligten auf einen Strafrahmen einigen: Der Ex-Geschäftsführer, der seit zehn Monaten in U-Haft sitzt und ein Geständnis abgelegt hat, soll höchstens zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt werden. Für seinen tschechischen Geschäftspartner ist eine Bewährungsstrafe vorgesehen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die beiden 100.000 Euro an den Freistaat Bayern zahlen. Der Vereinbarung haben Angeklagte, Staatsanwaltschaft und Gericht bereits zugestimmt.

Das könnte Dich auch interessieren

17.08.2026 Nach Fahndung in Marktredwitz: Bewährungsstrafe für zwei Fahrraddiebe Es waren Szenen wie aus einem Actionfilm: Ende Februar hatte die Polizei mit einem Hubschrauber nach Fahrraddieben in Marktredwitz gefahndet. Die drei waren zuvor auf dem Flachdach des Klinikums gesichtet und nach Fluchtversuchen geschnappt worden. Jetzt hat das Amtsgericht Hof zwei von ihnen wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt. Demnach ist die Gruppe in der Tatnacht in 23.10.2025 Mordversuch mit Tiefkühlpizza: Erster Verhandlungstag in Bamberg zu Ende Vor dem Landgericht Bamberg ist heute der Prozess gegen einen Mann aus Breitengüßbach wegen versuchten Mordes gestartet. Er soll im Dezember 2024 versucht haben, seine Ehefrau mit einer vergifteten Tiefkühlpizza zu töten – auch der Sohn soll davon gegessen haben. Das war der erste Verhandlungstag: Es haben die Polizisten ausgesagt, die nach der mutmaßlichen Tat 24.07.2026 Baller-Liquids an Minderjährige gegeben: Urteil am Amtsgericht Hof gefallen Baller-Liquids – also E-Zigaretten, die gefährliche Cannabinoide enthalten – sind seit Anfang des Jahres großes Thema in Hof. Mit einem speziellen Fall hat sich jetzt das Hofer Amtsgericht beschäftigt. Angeklagt war ein 29-jähriger Mann. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, im Sommer 2025 einer damals 13-Jährigen ein mit Fentanyl versetztes Baller-Liquid gegeben zu haben. Im Gegenzug 20.07.2026 Neuer Zeitplan: E-Flugzeug-Pionier soll erst morgen in Hof landen Er hätte eigentlich gestern schon in Hof landen sollen, die schlechten Wetterbedingungen haben den Zeitplan allerdings umgeworfen: Elektro-Flugzeug-Pionier Uwe Nortmann will den Flughafen Hof-Plauen stattdessen voraussichtlich morgen ansteuern. Seine Maschine will er dort aufladen. Zuvor war er aus dem Allgäu nach Finnland aufgebrochen und fliegt nun zurück über das Baltikum und Polen. Morgen Vormittag soll