In der Nacht sind die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium in Kraft getreten. Das betrifft auch Deutschland und die EU. Die oberfränkische Wirtschaft wird ebenfalls von den US-Zöllen betroffen sein. Auch wenn nach wie vor die EU der wichtigste Handelspartner ist, sagt Wolfram Brehm, Hauptgeschäftsführer der IHK Oberfranken Bayreuth bereits im Vorfeld des Inkrafttretens der Zölle:
„Am Ende ist es immer so, dass internationale Handelskonflikte nur Verlierer kennen. Das heißt, am Ende müssen wir auf Verhandlungen setzen und müssen sehen, dass wir mit unseren internationalen Wirtschaftspartnern, von denen die Vereinigten Staaten ein starker sind, gute Geschäfte machen können. Der Weg dahin wird ein steiniger sein, weil natürlich Reaktion immer Gegenreaktion hervorruft.“
Und genau diese Gegenreaktion ist bereits eingetreten: die EU hat heute Morgen ihrerseits Zölle für US-Waren wie Motorräder, Bourbon-Whiskey, Boote oder Erdnussbutter ab April angekündigt.