Nach dem Tod des Bayerischen Wirtschaftsministers und Freie Wähler-Chefs Hubert Aiwanger zeigt sich der Wunsiedler Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig tief erschüttert und schockiert. Im Gespräch mit unserem Sender spricht er von einem sehr engen und freundschaftlichen Verhältnis:
Nach einer fast schlaflosen Nacht kann ich es persönlich immer noch nicht fassen. Ich bin natürlich zutiefst bestürzt, was hier gestern passiert ist. Ich persönlich, wie auch die gesamte Freie-Wähler-Fraktion, wir stehen unter Schock. Und auch ich selbst bin unendlich traurig und sehr betroffen über diesen frühen und tragischen Tod Hubert Aiwangers.
Aiwanger ist gestern in einem Berliner Hotelzimmer tot aufgefunden worden. Zuvor hatte er eine Veranstaltung am Nachmittag abgesagt, weil es ihm nicht gut ging.
Auch aus anderen Teilen der Region kommen Reaktionen auf Hubert Aiwangers plötzlichen Tod: Die Freien Wähler Marktredwitz erinnern auf Social Media an einen Besuch Aiwangers im Herbst 2023. Sie denken demnach zurück an einen Menschen, der wie kaum ein anderer die Freien Wähler in Bayern über Jahrzehnte geprägt und mit großer Leidenschaft Politik für Bayern gemacht hat. Wilhelm Zapf von den Freien Wählern Bischofsgrün erinnert im Netz an einen Besuch Aiwangers Anfang 2022. Damals brachte er die Förderzusage über mehr als 12 Millionen Euro für die Ochsenkopf-Seilbahnen mit. Wunsiedels Bürgermeister Nicolas Lahovnik von der CSU bedankt sich in einem Statement für Aiwangers Unterstützung. Seine Gedanken seien bei Aiwangers Familie. Holger Grießhammer, Chef der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, schreibt: Die Nachricht vom Tod Hubert Aiwangers habe ihn persönlich tief getroffen. Aiwanger war demnach ein streitbarer, leidenschaftlicher Politiker, der sich mit großer Überzeugung für Bayern eingesetzt hat.