Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale: Amtsgericht Hof eröffnet Insolvenzverfahren

03. Juli 2026 , 13:30 Uhr

Seit Anfang des Jahres muss sich der Chef der Firma Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale wegen Steuerhehlerei vor dem Hofer Landgericht verantworten. An ihren Tankstellen im Hofer Land soll die Firma minderwertigen Kraftstoff statt Diesel verkauft und Steuerbetrug begangen haben. Die schweren Vorwürfe und der laufende Prozess haben jetzt Konsequenzen: Hoffmann ist insolvent. Das Amtsgericht Hof hat Anfang des Monats die Insolvenzverfahren der Firmen „Hoffmann Energie und Mobilität“ und der „Sigmund Hoffmann Tankstellen“ eröffnet. Zum Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Harald Schwartz aus Weiden bestellt worden. Bis zum 5. August können Gläubiger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden, heißt es. Eine Gläubigerversammlung und der Prüfungstermin sind am 23. September in Hof geplant. Nach bisherigen Angaben soll der Geschäftsbetrieb nicht weitergeführt werden.

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Diesel-Betrug: Nächster Prozess startet in Hof Es ist ein Mammutprozess, der seit Anfang des Jahres am Hofer Landgericht läuft. Angeklagt sind sieben Menschen, die Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben sollen. Ende April ist bereits ein erstes Urteil im sogenannten Diesel-Prozess gefallen. Heute beginnt ein weiteres Verfahren zu dem Fall. Ende April hat das Hofer Landgericht drei Personen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung 07.08.2026 Diesel-Prozess am Landgericht Hof: Noch keine Entscheidung zur Verhandlungsfähigkeit Sieben Angeklagte im Prozess um gepanschten Diesel und Steuerhehlerei hat das Landgericht Hof schon verurteilt. Fehlt noch der Chef des Mineralölunternehmens aus Schwarzenbach an der Saale, der von den Geschäften gewusst und den minderwertigen Kraftstoff an seinen Tankstellen verkauft haben soll. Dessen Verhandlungsfähigkeit steht zur Debatte, weil er gesundheitliche Probleme hat. Ist er nicht verhandlungsfähig, 15.07.2026 Diesel-Prozess in Hof: Vier Angeklagte wegen Steuerhinterziehung zu Haftstrafen verurteilt Die Kunden haben minderwertigen Kraftstoff getankt – dem Staat ist ein Steuerschaden von rund 44 Millionen Euro entstanden: Im sogenannten Schmieröl-Skandal haben sich seit Jahresbeginn acht Angeklagte vor dem Landgericht Hof verantworten müssen. Ein Großteil ist jetzt verurteilt. So hat das Landgericht Hof heute gegen vier Angeklagte Haftstrafen wegen Steuerhinterziehung verhängt. Die Strafen liegen zwischen 31.03.2026 Prozess um Dieselbetrug: Angeklagter Geschäftsführer äußert sich Seit Anfang des Jahres müssen sich sieben Leute vor dem Landgericht Hof verantworten, die Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben sollen. Dazu kommt ein Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale, der gut 90,5 Millionen Liter minderwertigen Kraftstoff günstiger als üblich eingekauft und ihn als Diesel weiterverkauft haben soll. Der Geschäftsführer hat sich nun zum ersten Mal