Mit Spannung haben viele in Hof auf den heutigen Tag geschaut. Die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft hat verkündet, wie es mit dem Hofer Schlappentag ab dem kommenden Jahr weitergeht. Bislang hat die Brauerei Scherdel das Schlappenbier gebraut. Und das bleibt auch künftig so, auch wenn sie Ende des Jahres ihren Betrieb in Hof einstellt. Wie andere Scherdel-Biere auch, kommt das Schlappenbier künftig aus Neuensalz bei Plauen. Die Hofer Schützen begründen das mit der langen Tradition. In Neuensalz ist der Braumeister tätig, der das Schlappenbier mitentwickelt hat. Um das Fest am Schießhäuschen kümmert sich auch künftig Scherdel-Prokurist Kurt Unverdorben. Die künftig letzte verbliebene Hofer Brauerei, die Meinel Bräu, hatte sich ebenfalls für den Schlappentag beworben, ging aber leer aus.