Es ist schon Tradition in Hof: Jedes Jahr sucht die Stadt gemeinsam mit einer Fachjury nach den schönsten Fassaden des Jahres. Bewerben können sich alle, die ihre Hausfassade innerhalb eines Jahres renoviert und neugestaltet haben. Im Umwelt- und Planungsausschuss sind jetzt die Gewinner des Jahres 2025 prämiert worden. Der erste Preis des Fassadenwettbewerbs geht heuer an das Gebäude in der Hofecker Straße 51. Gestaltet hat das eine Baufirma aus Schwarzenbach an der Saale. Die Fassade setzt mit ihrem dezenten Grünton und klaren, weißen Fensterumrahmungen einen frischen Akzent im Stadtbild und verleiht dem Gebäude eine einladende Eleganz, heißt es in der Begründung. Dafür gab es 500 Euro Preisgeld.
Gewinner des Fassadenwettbewerbs 2025
1. Preis
Gebäude: Hofecker Straße 51
Malerbetrieb: Baufirma Thomas Günther (Schwarzenbach an der Saale)
Preisgeld: 500 €
Die neue Fassade setzt einen frischen Akzent im Stadtbild: Ein dezenter Grünton harmoniert mit klaren, weißen Fensterumrahmungen und verleiht dem Gebäude eine einladende Eleganz. Durch die Kombination von traditionellen Merkmalen und moderner Farbwahl wertet das Gebäude den Straßenzug spürbar auf.
2. Preise
Gebäude: Gorch‑Fock‑Straße 1
Malerbetrieb: Daniel Pittelkow
Preisgeld: 300 €
Das Gebäude beeindruckt durch seine dunkle, grüne Fassade, die harmonisch mit den hölzernen Fensterläden und weißen Fensterumrahmungen zusammenspielt. Die gleichmäßige Gestaltung verleiht dem Haus eine sympathische Struktur. Besonders der gepflegte Eingangsbereich mit Holzportal und die ansprechende Bepflanzung sorgen für zusätzliche Wohnlichkeit im Straßenzug. Insgesamt bereichern die sorgfältige Ausführung und die zurückhaltende Farbharmonie das Ortsbild nachhaltig.
Gebäude: Steinweg 45
Malerbetrieb: Marco Kulke
Preisgeld: 300 €
Die Fassade in warmen Ocker- und Senftönen verleiht dem Gebäude eine freundliche Ausstrahlung, während die dunkle Haustür einen modernen Akzent setzt. Die klare, sachliche Architektur mit ihrer ruhigen Linienführung fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Ein besonderes Detail ist der hölzerne Zugangsweg, der den modernen Charakter unterstreicht. Inmitten der Siedlung aus den 1970er-Jahren bildet das Haus eine gelungene, zeitgemäße Ergänzung. Es bringt frischen Wind in das Straßenbild und trägt zur architektonischen Vielfalt des Viertels bei.
3. Preis
Gebäude: Friedrich-Naumann-Straße 66
Malerbetrieb: Maler Wulff
Preisgeld: 200 €
Dieses Objekt hat die Jury durch seine stille Harmonie beeindruckt. Anstatt sich aufzudrängen, fügt sich das Gebäude ganz natürlich in den Straßenzug ein. Als Teil einer Wohnanlage mit U-förmig angeordneten Reihenhäusern schafft das Haus durch das Zusammenspiel von Architektur, Farben und viel Grün eine besondere Atmosphäre. Man spürt sofort ein Gefühl von Ruhe und Leichtigkeit – fast wie in einer Ferienanlage. Diese gelungene Integration wertet das gesamte Wohnumfeld nachhaltig auf.
Anerkennungspreis
Gebäude: Leopoldstraße 67
Malerbetrieb: Lohse GmbH (Nürnberg)
Preisgeld: 200 €
Das Gebäude begeistert durch seine lebendige Gestaltung. Trotz seiner beeindruckenden Größe wirkt das Haus dank einer spielerischen und farbenfrohen Fassade überraschend leicht. Die warmen, kräftigen Farbtöne brechen die Strenge der Architektur auf und verleihen dem Gebäude einen freundlichen Charakter. Statt schwer und massiv zu wirken, bringt das Haus Farbe und Lebensfreude in den urbanen Raum. Damit zeigt es eindrucksvoll, wie moderne Architektur das Stadtbild positiv bereichern kann.
Sonderpreis des Verschönerungsvereins Botanischer Garten, Theresienstein und Hof e.V.
Gebäude: Leopoldstraße 3 und 5
Malerbetrieb: Herbert Kreutzer GmbH
Preisgeld: 500 €
Die Kombination aus hellem Grau und sonnigem Gelb verleiht dem Gebäude eine freundliche und einladende Ausstrahlung. Besonders beeindruckend ist das sorgfältig ausgearbeitete Fachwerk, das dem Haus Charakter und Tiefe verleiht. Die Jury lobt die gelungene Balance: Die moderne Farbwahl respektiert den historischen Kontext und setzt gleichzeitig frische Akzente. Dank der präzisen handwerklichen Ausführung gewinnt der gesamte Straßenzug spürbar an Lebensqualität.