Den Hofer Bahnhof hat die Bahn lange vernachlässigt. Das sehen die Hofer, aber auch die Gäste, die hier ankommen oder umsteigen. An dem Bild soll sich etwas ändern. Das hat die Stadt Hof mit einer Machbarkeitsstudie angestoßen. Die soll jetzt im Frühjahr starten, wie aus einer Mitteilung aus dem Rathaus hervorgeht. Außerdem ist die Stadt regelmäßig im Austausch mit der Bahn.
Eine Vertreterin der DB InfraGO AG, einem Tochterunternehmen der Bahn eigens für die Infrastruktur, hat betont, dass es dringend eine große Idee, ein tragfähiges Konzept braucht – denn sonst wird eine Sanierung schwierig. Oberbürgermeisterin Eva Döhla möchte dabei keine Denkverbote. Beide Parteien – Stadt Hof und die Bahn – sind sich einig, dass der Hofer Bahnhof ein Begegnungsort sein soll. Das historische Gebäude soll dringend erhalten bleiben und belebt werden. Das betrifft aber nicht nur das Gebäude, sondern auch den Vorplatz und das Umfeld. Darüber hinaus steht aber schon fest, dass sich definitiv etwas ändert: Da wäre die Elektrifizierung der Strecke Hof-Marktredwitz mit allen nötigen Bauten und einem neuen Gleis Richtung Oberkotzau… der Busbahnhof soll direkt an den Bahnhof angebunden werden und über Fördermittel ist eine Fassadensanierung am Bahnsteig noch in diesem Jahr angedacht. Bleibt das Thema Leerstand.