Mehrere Hitzewellen, ausgetrocknete Gewässer und historische Tiefstände: Der bisherige Sommer hat auch Spuren in der Region hinterlassen. Der Regen der vergangenen Tage hat in den Flüssen und Seen längst nicht die erhoffte Entspannung gebracht. Auch das Grundwasser ist vielerorts weiter zu niedrig, teilt das Landesamt für Umwelt mit.
Da es in Hof im Sommer noch vergleichsweise angenehm ist, ist die Stadt bayernweit die mit den wenigsten Hitzetagen. Temperaturen von 30 Grad und mehr gab es nur 18 mal. Sommertage mit Temperaturen von mindestens 25 Grad erfasste das Landesamt für Umwelt 42. Trotzdem liegt die Bilanz deutlich über dem Durchschnitt. Bereits seit Juni stützt die Förmitztalsperre den Abfluss in der Sächsischen Saale. Viele Kommunen haben zum Wassersparen aufgerufen, unter anderem für den Untreusee gibt es eine Badewarnung wegen Blaualgen. Die Trinkwasserversorgung bleibt aber weiter gewährleistet, so das Landesamt für Umwelt.