Hochwasserkatastrophe in Bayern: Stress auch nach dem Einsatz

04. Juni 2024 , 12:00 Uhr
Der Süden und Osten Bayerns hat weiter massiv mit den Wassermassen zu kämpfen. Die Hochwasserkatastrophe hat ein drittes Todesopfer gefordert – eine Frau ist im Landkreis Unterallgäu mit dem Auto ins Wasser gerutscht und später leblos geborgen worden.
Einige Helfer aus Oberfranken sind mittlerweile wieder zurückgekehrt. Die DLRG Oberfranken hatte über 65 Einsatzkräfte in die Hochwassergebiete geschickt und ist jederzeit bereit, wieder Hilfe dorthin zu entsenden. Aber nicht nur die Rettungseinsätze vor Ort sind harte Arbeit. Das zeigt der Blick zur DLRG nach Weißenstadt. 
„In diesem Wasser kann kein Fisch mehr überleben“ berichtet zum Beispiel der Truppführer über Facebook. Denn in dem Hochwasser schwimmt wirklich ALLES herum. Fäkalien mischen sich mit Chemikalien, Benzin, Diesel, Müll und das stinkt bestialisch. Das üble Gemisch klebt an den Schutzanzügen der DLRG-Helfer, an Schuhen, Rettungsseilen, Booten und Boxen. Nun heißt es: Wegschmeißen oder eben reinigen. Und diese Reinigung bereitet zusätzlich Arbeit! Die Feuerwehr in Weißenstadt hilft der DLRG mit so genannten Ölabscheidern aus, um die Ausrüstung nur irgendwie retten zu können.

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