Heizungsgesetz-Reform: Das sagt der Experte

26. Februar 2026 , 05:20 Uhr

Geht es nach der schwarz-roten Koalition, sollen Immobilienbesitzer weiter Öl- und Gasheizungen in ihre Wohnhäuser einbauen dürfen. Darauf haben sich Union und SPD bei ihren Verhandlungen über eine Reform des von der Ampel-Regierung eingeführten Heizungsgesetzes geeinigt. Kritik kommt nicht nur von Umweltschützern, den Grünen und dem Deutschen Mieterbund, sondern auch vom Hofer Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer:

„Ich finde, es geht am Ziel der Einhaltung der Klimaziele vorbei. Ich persönlich hätte an dem Gesetz nichts geändert, weil ja dennoch die Förderungen für klimaneutrale Heizungen wie Wärmepumpen bestehen bleiben – zumindest bis 2029. Natürlich hat man jetzt ein bisschen mehr Entscheidungsfreiheit als Endkunde, aber trotz allem muss der Klimaschutz unser oberstes Ziel sein.“

Wer eine Öl- oder Gasheizung neu einbaut, muss laut Experten mit steigenden Kosten rechnen. Die Verbraucherzentrale rät deshalb zu einer neutralen und unabhängigen Beratung.

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