Zahlreiche Einsatzkräfte sind genau heute vor einem Jahr in den Wunsiedler Ortsteil Holenbrunn ausgerückt. Dort kam es zum bislang größten Brand der vergangenen Jahre. Zwei Tage lang kämpften die Feuerwehren aus der Region und Umgebung gegen die Flammen. Wie die den Einsatz rückblickend erlebt haben, wollte Radio Euroherz von den damals Verantwortlichen wissen:
„Bayern weiß jetzt, wo Wunsiedel liegt.“ Dieses Fazit zieht der Wunsiedler Kreisbrandrat Wieland Schletz nach dem Großbrand vor einem Jahr im Gespräch mit unserem Sender. Gegen vier Uhr morgens hat die Brandmeldeanlage in dem Industriegebäude in Holenbrunn ausgelöst. Erst im Laufe des Morgens ist das Ausmaß klar gewesen. Am Ende waren über 1000 Feuerwehrleute im Einsatz. Mit nur zehn Leichtverletzten betrachtet Schletz den Einsatz rückblickend als erfolgreich. Und auch für die Zukunft haben sie einiges mitgenommen, zum Beispiel was Absprachen untereinander oder die Löschwasserversorgung angeht. Auch andere wollen von den Erfahrungen aus Wunsiedel lernen. So hat sich zum Beispiel im Nachgang der Werkfeuerwehrverband gemeldet. Mit dem Nachbarlandkreis Tirschenreuth haben sich die Einsatzkräfte aus dem Fichtelgebirge in Sachen Gefahrgut fit gemacht.