Die Spritpreise sind mit dem Nahost-Konflikt deutlich gestiegen – laut ADAC sind sie seit gestern erstmals wieder günstiger: In der Region waren es in den Hochzeiten über zwei Euro. Das betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern auch viele Landwirte und Speditionen. Eine Spritpreisdeckelung durch die Bundesregierung sei allerdings der falsche Ansatz, meint der Geschäftsführer des Transportunternehmens HeYJu aus Hof, Hannes Siegeris:
„Ein Spritpreisdeckel würde meiner Meinung nach der Spedition- beziehungsweise der Logistikbranche kurzfristig erstmal nichts bringen. Die beste Möglichkeit, die Logistikbranche jetzt zu entlasten, damit wir auch diese Kosten an den Endverbraucher weitergeben können, beziehungsweise an die Kunden, die es dann auch an ihren Verbraucher weitergeben können, wäre es, am besten die Maut, die 2023 erhöht wurde, jetzt zu senken, und zwar drastisch.“
Wegen der erhöhten Spritpreise zahlen die Mitarbeiter des Transportunternehmens im Durchschnitt täglich über fünfzig Euro mehr an der Zapfsäule, um ihre Touren durchzuführen. Mit einer gesenkten Mautsteuer könne das Unternehmen die entstandenen Kosten ohne Probleme gut abdecken, so Siegeris.