Der Streit um das geplante Logistikzentrum im Gewerbegebiet Lerchenbühl in Berg geht in eine neue Runde. Durch das Logistikzentrum der Handelskette Action sollen rund 600 neue Arbeitsplätze in der Gemeinde entstehen. Doch die Gegner des Projekts sind weiterhin unzufrieden mit der Umsetzung. Die Bürgerinitiative meint, dass die Flächenverkleinerung insgesamt nur sehr gering ausfällt. Die Gewerbefläche ist im überarbeiteten Bebauungsplan zwar deutlich kleiner. Zählt man aber den geplanten Lärmschutzwall an der A9 dazu, ist die Gesamtfläche am Ende doch etwa genau so groß, wie ursprünglich geplant. Udo Kirrbach von der Bürgerinitiative Berg:
„Wir sind der Meinung, dass, weil ja im Sommer rund 550 Leute für die Bürgerinitiative und gegen diese Gewerbeentwicklung von Großlogistik gestimmt haben, dadurch die basisdemokratische Entscheidung am Bürgerentscheid konterkariert wird.“
Einen weiteren Bürgerentscheid gegen das Logistikzentrum und gegen den Lärmschutzwall hat der Berger Gemeinderat abgelehnt. Die Bürgerinitiative hat deshalb Anfang September Klage beim Verwaltungsgericht Bayreuth eingereicht. Udo Kirrbach sagt: Die Initiative fühlt sich verpflichtet, den Bürgern einen unverfälschten Einblick in die aktuellen Bauvorhaben des Gemeinderats zu geben.