Geplante Pflegereform: Ambulante Pflegedienste von Entwurf empört

03. August 2026 , 07:30 Uhr

Ambulante Pflegedienste unterstützen euch und eure Angehörigen zuhause, wenn ihr einen Pflegegrad habt. Zudem gibt es auch Pflegegeld vom Staat – je nach Pflegegrad. Das könnte durch die Pläne der Bundesregierung aber ins Wanken geraten. Sie strebt eine Pflegereform mit entsprechenden Kürzungen an. Bei den ambulanten Pflegediensten hier in der Region sorgt der Inhalt des Entwurfes für viel Wut und Verwirrung. Sie haben einen offenen Brief an den hochfränkischen Bundestagsabgeordneten Heiko Hain verfasst. Der Pflegedienstleiter des ambulanten Pflegedienstes Rödel in Hof, Sascha Rödel:

„Wir müssen einfach reagieren, weil es so nicht weitergehen kann. Man hat schon durch dieses Stabilisierungspaket für die gesetzlichen Krankenversicherungen gemerkt, dass es sehr viel rumort. Dieses Pflegeneuordnungsgesetz ist im Endeffekt die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Also die hat das Fass zum Überlaufen gebracht.“ 

Gerade bewährte Strukturen in ländlichen Gebieten könnten so zerstört und Patienten nicht mehr vor Ort behandelt werden, fürchtet Rödel. Der ambulante Pflegedienst fordert deshalb, den noch nicht abgestimmten Referentenentwurf noch einmal zu überdenken und Berufsverbände an der Basis bei der Entscheidung miteinzubeziehen.

 

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