Der Hofer Kreisausschuss hat sich vergangene Woche unter anderem mit den Frankenwaldbrücken beschäftigt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte das Projekt in einer Eilentscheidung kürzlich gestoppt. Die Grünen hatten deshalb viele Fragen, auf die sie im Ausschuss ihrer Meinung nach nur dürftige Antworten bekommen haben. Deshalb legen sie nun noch mal nach.
Bei ihren Nachfragen gehen die Grünen diesmal besonders in die Tiefe. So wollen sie wissen, ob die Verantwortlichen den Planungsverband noch als existent betrachten. Das Gericht hatte entschieden, dass die Gründung nicht wirksam war. Außerdem soll der Planungsverband die weiteren Schritte aufzeigen, da dadurch erhebliche Kosten für den Landkreis und die beteiligten Kommunen zu erwarten sind. Die andere Variante wäre einen neuen Planungsverband zu gründen und das Verfahren für die Frankenwaldbrücken von vorne zu starten. In diesem Fall wollen die Grünen wissen, ob die Verantwortlichen bis zur endgültigen Gerichtsentscheidung abwarten wollen und welche Kosten dann zu erwarten sind.