Wegen der Vogelgrippe sind bundesweit bereits über eine halbe Million Tiere getötet worden. In zahlreichen Regionen gibt es Schutzmaßnahmen. Hühner, Enten, Gänse und Co. müssen in ihren Ställen bleiben. Durch den derzeitigen Vogelzug kann sich das Virus schließlich weiter ausbreiten und auf Geflügelbestände übergehen. Auch im Vogtland beobachtet man die Lage derzeit sehr genau und ist mit Landes- und Bundesbehörden im Austausch. Doktor Anne Schilder vom Veterinäramt:
„Wir haben im Vogtlandkreis noch keine Aufstallungspflicht erlassen. Auch die Ausstellungen und Märkte können zurzeit stattfinden. Das kann sich natürlich täglich ändern, wenn wir einen Fall in Sachsen haben. Aber im Moment ist es so, dass wir keinerlei Verfügung erlassen haben.“
In Sachsen ist bisher noch kein Fall von Geflügelpest oder Vogelgrippe aufgetreten. Allerdings im Nachbarlandkreis Greiz, wo schon Tiere eines Geflügelbestands getötet werden mussten. Das Veterinäramt des Vogtlandkreises bittet darum, insbesondere tote Wasser- oder Greifvögel zu melden und sie nicht anzufassen. Wenn ihr einen toten Singvogel entdeckt habt, müsst ihr das aber nicht unbedingt ans Amt weitergeben.
Achtung bitte insbesondere bei Wassergeflügel:
Aus Sicherheitsgründen sollten tote Wildvögel nicht berührt oder nur mit Handschuhen angefasst werden. Die geborgenen Tiere werden durch das Veterinäramt fachgerecht entsorgt und gegebenenfalls einer Untersuchung zugeführt.