Gefährliche Netz-Falle: Warum jedes Kinderfoto im Internet zur Gefahr wird

22. November 2025 , 09:00 Uhr

Ein Urlaubsschnappschuss oder ein Foto von der Einschulung – die Polizei Oberfranken hat aber eine klare Meinung: Kinder gehören nicht ins Netz, auch nicht mit verpixeltem Gesicht. Denn: sobald das Foto im Internet ist, kann jeder es herunterladen, digital bearbeiten und dann weiterleiten. Im schlimmsten Fall landen die Bilder der Kinder auf kinderpornografischen Seiten. Polizeisprecher Matthias Potzel:

Da hatten wir 698 Fälle von Kinderpornografie. Da fallen alle Fälle drunter, vom Herstellen, Besitz, Verbreiten von Kinderpornografie. Aber auch das Kind selbst, das Aufnahmen von sich macht und die weiterschickt. Aber auch zum Beispiel Fälle, die wir oft haben, Schülergruppen, Schulklassen, WhatsApp-Gruppen, bei denen solche strafbaren Sticker geteilt werden.

Denn wer in WhatsApp-Gruppen kinderpornografische Inhalte durch den automatisch aktivierten Mediendownload auf seinem Handy gespeichert hat, macht sich automatisch strafbar.

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